Mandelmus selbstgemacht – Omniblend

Ich möchte euch gerne zeigen wie Ihr Mandelmus selbermachen könnt. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein guter Hochleistungsmixer. Es muss kein Mixer sein der 600 € oder mehr kostet. Ich habe mir vor 6 Jahren den http://omniblend.de/6-standmixer

zugelegt mit dem ich sehr zufrieden bin und der nun seit 6 Jahren täglich mindestens einmal im Einsatz ist! Er kostet 230 €, überzeugt mit einem 3 PS starken Motor und und hat noch keine Schäden gehabt.

Aber nun zum Rezept:

5 Tütchen gestieftelte oder gehackte weisse Mandeln ( die sind geschält und dann erhält du weißes Mandelmus ) 

Die Mandeln auf einem Backblech ausbreiten und kurz in den Ofen ( 180 ° ) bis sie Farbe annehmen und duften. Nich zu lange drin lassen!

Nun gibst du die Mandeln in den Mixer und betätigst 2-3 mal die Pulse-Taste, dann sind sie gemahlen.

Jetzt kannst du mit dem Mixen beginnen. Diesen Vorgang mehrmals machen.

Ich betätige die 30-Sekunden-Taste. Mit dem Stößel ein wenig nachdrücken. Nun lässt du die Masse 10-15 Minuten ruhen. In dieser Zeit kann das Mandelöl austreten und erleichtert mit jedem weiteren Mixgang diesen und führt dann zur cremigen Masse. 

so sieht dann das fertige Mandelmus aus. 

Wenn ich das Mandelmus dann ins Glas gefüllt habe, klebt ja doch noch etwas im Mixer, ich gebe dann ein großes Glas Wasser hinein, mixe es gut und erhalte dann noch ein Glas frische Mandelmilch.

Ich wünsche dir viel Freude mit Deinem selbstgemachten Mandelmus!

Sybille

 

Braune Sauce vegan

Heute möchte ich gerne mein Rezept für vegan braune Sauce vorstellen. Als ich noch Fleisch aß, war das Beste an den Fleischgerichten immer die Sauce. Und auf die muss ich nicht verzichten, weil das nachfolgende Rezept wirklich klasse ist!

Du benötigst:

Suppengrün ( z.B. eine Möhre, ein Stück Sellerie, ein Stück Lauch )                    

ca. 1 EL Tomatenmark

ca. 2 EL Vollkornmehl

ein halbes Glas Rotwein

Gemüsebrühe

Pfeffer und Salz ( Salz vorsichtig, da die Gemüsebrühe schon sehr würzig ist )

Und los geht’s:

Gemüse putzen und würfeln und in Öl gut anbraten

Wenn das Ganze schön angebraten ist und sich die Röstaromen schön entfaltet haben gibst Du das Tomatenmark hinein und brätst es mit an bis es bräunlich ist.

Nun streust Du das Mehl darüber, verrührst es gut und löschst dann mit dem Rotwein ab. Gut verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.

Dann Gemüsebrühe hinzugeben und immer gut rühren. Soviel Brühe hinzugeben, bis es Deine gewünschte Konsistenz hat. 

Abschmecken und dann darf serviert werden!

 Guten Appetit!!

Sybille

Ofengemüse – wir läuten den Herbst ein

Ofengemüse geht immer 🙂

Das sind die Zutaten 🙂

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Hokkaido, Süsskartoffeln, Möhren, Champignons, Spinat, Peperoni, Mangold, Bulgur, Knobi 

Tipp zum Zerkleinern des Hokkaido:

Erst das obere Ende ( den Zipfel ) und das untere Ende flach abschneiden. Dann den Kürbis, der nun gut steht, einmal halbieren. Das Messer sollte scharf und lang sein. Dann die beiden Hälften mit einem Löffel aushöhlen. Nun lassen die Hälften sich recht gut in Streifen und anschliessend in Würfel schneiden.

Zum Rezept geht es hier entlang. 🙂

Und so sieht es vor dem Verzehr aus:

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Das ist die vegane Version mit normalem Histamingehalt

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Und das ist mein Tellerchen in der histaminarmen Version. Hier habe ich den Spinat und die Champignons durch Mangold ersetzt und beim Dressing ( Honig wurde durch Agavendicksaft ersetzt) den Essig weggelassen.

Es hat sehr gut geschmeckt! 🙂

Ich wünsche Euch einen schönen Start ins Wochenende!

Sybille ♥

 

 

Histaminarme Ernährung – Urtikaria

Warum ernähre ich mich histaminarm?

Tja, freiwillig sicher nicht. Am 1.6.2015 wurde ich an der Schulter operiert ( Rotatorenmanschettenruptur ). Infolge dieser OP zog ich mir eine Druck-Urtikaria zu. Bis ich mal wusste, dass ich an Urtikaria leide und warum usw. verging einige Zeit die ich mit vielen juckenden und zur Verzweiflung bringenden Quaddeln verbrachte. Hin und wieder auch mit geschwollener Lippe, was schon recht beängstigend ist. Die Quaddeln bedeckten den kompletten Körper und es war sehr schwer dem Wunsch Wiederstand zu leisten sich den Körper blutig zu kratzen. Erstmal half mir dann die Einnahme von Fenistil etwas und einmal auch Kortison ( Schwellung des inneren Halses ). Als die Diagnose Druck-Urtikaria klar war verbrachte ich viele Stunden mit Lesen und Recherchieren. Das Ergebnis fasse ich mal kurz zusammen: Bei der Urtikaria ist der Körper aus der Spur und schüttet wie blöd Histamin aus, was dann zu den schönen Quaddeln führt. Unsere Lebensmittel enthalten alle Histamin. Manche viel, manche wenig. Führe ich mir nun unkontrolliert auch hoch histaminhaltige Lebensmittel zu verstärke ich logischerweise meine Symptome. Im Umkehrschluss kann ich nun also mit einer histaminarmen Ernährung meine Symptome lindern und wirklich gut mit der Urtikaria leben. Es bedeutet aber auch auf sehr vieles zu verzichten. Das ist es mir aber Wert, da ich nur ab und an mal eine Fenistil brauche und sonst nichts. Ich nehme keine DAO-Hemmer und auch sonst keine Medis. Eine tolle Tabelle über verträgliche und nicht verträgliche Lebensmittel fand ich hier: www.mastzellaktivierung.info/de/einleitung.html

Die Zutaten die ich gut vertrage sind wirklich recht wenige, z.B. 

Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Möhren, Mangold, Kürbis, Blattsalate, weisse Zwiebeln, Salz, Zucker, Kurkuma, Zimt, Petersilie, Basilikum, Dinkel, Hartweizen, Reis, Bulgur, Couscous, Melone, ausser Wassermelone, Aprikosen, Trauben, Heidelbeeren, Äpfel ( am besten säuerliche ), Leitungswasser, stilles Wasser, Apfel-Direktsaft, Traubensaft, Fencheltee. Alle Lebensmittel am besten in Bio-Qualität. 

Ich habe mir dann einige Kochbücher zur histaminarmen Ernährung angesehen, die sind komplett unbrauchbar, da viele histaminreiche Zutaten verwendet werden. Also bleibt einem nichts anderes übrig als eigene Rezepte zu entwickeln. Wie glücklich ich war als ich den Rührkuchen gebacken und vertragen habe… 🙂

Meine Rezepte stelle ich nach und nach hier ein, weil es wirklich schwierig ist richtige histaminarme und verträgliche Rezepte zu finden. 

Zudem ernähre ich mich seit kurzem zuckerfrei, was mir richtig gut tut und noch erstaunlich leicht fällt, ich bin nämlich eigentlich ein absoluter Zucker-Junkie! Mal sehn, wie lange ich das schaffe.

Was Getreide angeht zum Backen etc. da kann ich wärmstens www.chiemgaukorn.de empfehlen!! Dort gibt es ökologisch angebauten Urdinkel und Emmer und Einkorn. Sehr lecker finde ich das Einkorn, es hat einen leicht nussigen Geschmack, schmeckt im Waffelteig sehr gut!!

Ach ja, durch meine sehr konsequente Ernährung habe ich am Tag eine bis zwei Quaddeln… das ist alles. Es gibt auch schonmal einen quaddelfreien Tag. Aber es gibt auch bei mir mal ein Ausbüchsen. Hab mir mal ein Glas Cola gegönnt. Daraufhin 3 Tage massive Quaddeln und Fenistil. Aber beim Trinken war es echt geil! 🙂

 

Rührkuchen histaminarm

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200 g Mehl
30 g Speisestärke
90 g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 P. Backpulver
40 ml Rapsöl
140 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
Fett für die Form
Mehl zum Bestäuben

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen, dann das Öl und anschliessend das Mineralwasser zugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Eine Gugelhupf-Form fetten und mit Mehl bestäuben, dann den Teig hineingeben. Im vorgeheizten Backofen ( 180 ° Ober-und Unterhitze, oder 160° Heissluft ) 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Vegan ist er natürlich auch, aber mir ist wichtiger, daß er im histaminarmen Bereich gelistet ist, weil es ganz schwer ist süße und leckere histaminarme Rezepte zu finden. 🙂